Wald und Holz begrüssen Energiestrategie 2050

Laut Medienmitteilung der Lignum erkennt die Wald- und Holzwirtschaft in der Energiestrategie 2050 eine pragmatische Antwort auf einen Umbruch, der in jedem Fall ansteht.

Der Schweizer Wald bietet sich als Quelle des nachwachsenden Rohstoffs Holz an. Nach wie vor wird deutlich weniger Holz in unseren Wäldern geerntet, als unter gleichbleibend nachhaltiger Bewirtschaftung möglich wäre. Bild WaldSchweiz/Isler

Der nachwachsende Rohstoff Holz kann und will seinen Beitrag zur Bewältigung dieses Umbruchs leisten: Der Holzbau kombiniert die energetische Modernisierung des Bauwerks Schweiz mit intelligenter Verdichtung, wie sie die Raumplanung fordert. Der Ausbau erneuerbarer Energien wie der Holzenergie ist angesichts des Klimawandels als zweiter Hebel  der Energiestrategie 2050 konsequent. Es ist im Sinne der Versorgungssicherheit, wenn möglichst viel Energieholz aus der Schweiz dezentral gewonnen und verwendet wird, und es ist im Sinne der klimapolitischen Ziele der Schweiz, unter anderem mit Holzenergie vermehrt fossile Energie zu ersetzen.

Die Energiestrategie 2050 bietet aber auch klare wirtschaftliche Chancen für die Unternehmen der Holzbranche. Darum unterstützt die Schweizer Wald- und Holzwirtschaft die erste Etappe der Energiestrategie 2050.

Dennoch ist die Energiestrategie 2050 in der konkreten Umsetzung mit Kosten sowie Risiken wie möglichen Fehlanreizen und Fragen der Versorgungssicherheit verbunden. Die Ziele der Energiestrategie 2050 sind ambitioniert, und es gilt deshalb darauf zu achten, dass es zu keiner Überbelastung der KMU kommt, die auch in der Holzbranche die Mehrheit der Betriebe stellen.

Die Wald- und Holzwirtschaft erwartet eine wirtschaftsverträgliche Umsetzung der Energiestrategie 2050 mit Augenmass und die angemessene Berücksichtigung der Bedürfnisse energieintensiver Betriebe.