Trinkwasser

Wald und Wasser sind wichtige natürliche Ressourcen der Schweiz und eng miteinander verbunden. Der Wald speichert nicht nur viel Regenwasser, er filtert auch fast die Hälfte unseres Trinkwassers.

Die rücksichtsvolle Bewirtschaftung des Schweizer Waldes durch seine Eigentümer trägt viel zur hervorragenden Wasserqualität bei. Dies allerdings nicht ganz ohne Mehraufwände; so dürfen beispielsweise innerhalb sogenannter Grundwasserschutzzonen die Maschinen nicht betankt oder das geerntete Holz nicht gegen Schädlinge behandelt werden. Die Waldeigentümer setzen sich deshalb für eine Abgeltung der Trinkwasserleistung des Waldes und ihrer damit verbundenen Bemühungen ein.

Ein fitter Wald filtert und speichert besser

Damit der Boden seine Filter- und Speicherleistung optimal erfüllen kann, ist eine aktive und umsichtige Waldbewirtschaftung von Vorteil. Die positive Wirkung des Bodens lässt sich zum Beispiel mit einem angemessenen Laubholzanteil beeinflussen. Durch regelmässige Pflege- und Ernteeingriffe bleiben die Wälder stabil und sind weniger anfällig bei Sturmereignissen. Dadurch kann man auch das Aufreissen des Waldbodens durch umfallende Bäume vermeiden und flächigen Zusammenbrüchen mit folgender Nitrat-Freisetzung in Wasserschutzzonen vorbeugen; das Gesamtgefüge des natürlichen Filters bleibt intakt und leistungsfähig.