Waldarbeit & Jagd

Damit der Wald jederzeit alle seine Funktionen erfüllen kann, wird er von Forstfachleuten gezielt gepflegt und bewirtschaftet. Die professionelle Waldarbeit darf durch die Gäste nicht behindert oder beeinträchtigt werden.

Waldarbeiten

Die Waldbewirtschaftung ist das Recht des Eigentümers und hat den Vorrang. Zur Sicherheit aller sind folgende Regeln zu beachten:

  • Forstliche Absperrungen sind stets zu respektieren: sie dienen der Sicherheit und erleichtern den Forstleuten die Arbeit.
  • Eine Absperrung bedeutet «Weg gesperrt: Lebensgefahr».
  • Ein Warndreieck bedeutet «Durchgang erlaubt, aber Vorsicht ist geboten».
  • Den Anweisungen des Forstpersonals ist in jedem Fall Folge zu leisten.
  • Waldarbeit ist Sache der Profis; Laien sollten keine Bäume fällen, denn dies ist gefährlich (und ohne Bewilligung auch illegal).
  • Holzbeigen aller Art (z. B. Polter) sind keine Klettergerüste; das Besteigen ist gefährlich und kann zu schweren Unfällen führen.
  • Der Wald, die Bäume und auch aufbereitetes oder gestapeltes Holz haben immer einen Eigentümer. Bäume fällen, Holz verschleppen oder mitnehmen bedeutet Schädigung oder Diebstahl fremden Eigentums.

Jagdbetrieb

Die Jagd ist unerlässlich, um Wildbestände zu regulieren und dadurch die Verjüngung des Waldes zu garantieren.

  • Um den Jagdbetrieb nicht zu stören, sollten Waldbesucher möglichst auf den Wegen bleiben und Hunde an die Leine nehmen.
  • Hochsitze sind für Jäger; andere Waldbesucher sollten diese nicht besteigen, denn die Unfallgefahr ist hoch.