Der Bündner bleibt der einzige Nationalpark

In der Region von Locarno im Tessin wird es keinen neuen Nationalpark geben. Nur gerade zwei Gemeinden haben am Wochenende für das Projekt eines neuen Nationalparks im Tessin gestimmt.

Bild: Parco Nazionale Svizzero

Ende November 2016 hatten sich die Stimmberechtigten der Kantone Graubünden und Tessin bereits gegen einen Nationalpark rund um das Rheinwaldhorn, den Park Adula, ausgesprochen.

Das Projekt im Locarnese sollte eine Fläche von 218 Quadratkilometern umfassen, davon 28 Prozent in einer Kernzone mit restriktiver Nutzung. Der Nationalpark sollte von den Brissago-Inseln auf 193 Metern bis zum 2864 Meter hohen Wandfluhhorn oberhalb von Bosco Gurin reichen. Die schwach besiedelten und stets von Abwanderung bedrohten Täler Onsernone und Centovalli stellten das eigentliche Zentrum des Parks dar.

Damit bleibt der Nationalpark in Graubünden der einzige seiner Art in der Schweiz. Er wurde 1914 gegründet und ist damit der älteste Nationalpark der Alpen.

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