Die ungewisse Zukunft des Waldes

Die Sendung Regional Diagonal von Radio SRF interviewt Philipp Schoch, den Präsidenten von WaldBeiderBasel zum brandaktuellen Thema: Nach dem Hitzesommer 2018 kommen viele Waldbesitzer in eine Notlage. Denn nicht nur das Fällen kostet viel, sondern auch das Pflanzen neuer Bäume. Sie verlangen nun Hilfe von den Kantonen und Gemeinden.

Foto Radio SRF, Regional Diagonal

Aufgrund des Hitzesommers 2018 mussten Waldbesitzer mit Schäden rechnen, das Ausmass kommt nun zum Vorschein. «Zum ersten Mal musste ein Waldgebiet aufgrund der Folgen von Trockenheit geschlossen werden», so die Worte des Präsidenten von WaldBeiderBasel, Philipp Schoch. «Für die Waldbesitzer/-innen ist die Schliessung von Teilen des Hardwalds historisch.» In den meisten Wäldern der beiden Basel gibt es Streuschäden, sprich einzelne abgestorbene Bäume wie Tanne und Fichte, vereinzelt auch Buchen. Der Hardwald ist dabei ein Extrembeispiel, welches die Auswirkungen des Klimawandels verdeutlicht. Den Verlust tragen in der Regel die Waldbesitzer. Neben der Sicherheitsproblematik für Waldbesucher und Forstpersonal stellt sich insbesondere auch die Frage der Wiederherstellung.

Die nachhaltige Waldbewirtschaftung unter dem Aspekt des Klimawandels ist langfristig ausgelegt. Ein Wald mit einer grossen Baumartenvielfalt hat die besten Voraussetzungen, unsere Ansprüche an den Wald auch unter veränderten Klimabedingungen abdecken zu können. Vom Kanton erhoffen sich die Waldbesitzer nun mehr finanzielle Unterstützung, diese kostenintensiven Massnahmen finanzieren zu können. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat die Erhöhung des Waldbudgets in Aussicht gestellt.

Hören Sie mehr im Beitrag Regional Diagonal von Radio SRF vom 22. Juni
oder lesen Sie die Medienmitteilung WaldBeiderBasel

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch hier.