Gegen das Schwarzpeterspiel in der Neophytenbekämpfung

Gebietsfremde Arten, die in der Natur leicht überhand nehmen, müssen bekämpft werden. Dieser Meinung ist auch WaldSchweiz, schliesslich ist der Wald vielerorts besonders betroffen. Der Dachverband der Schweizer Waldbesitzer wehrt sich aber dezidiert dagegen, dass die Kosten für die Bekämpfung der Neobiota auf die Grundeigentümer abgeschoben werden.

Goldrute (Bild WaldSchweiz/uw)

Der Bundesrat will das Umweltschutzgesetz (USG) so anpassen, dass nicht-einheimische Pflanzen und Tiere, die in der Schweiz potentiell Schäden verursachen, effizienter bekämpft werden können. Die Umsetzung der «Strategie der Schweiz zu invasiven gebietsfremden Arten» war bis am 4. September in der Vernehmlassung. WaldSchweiz, der Dachverband der Schweizer Waldeigentümer, nimmt in seiner Stellungnahme kein Blatt vor den Mund: «Im Grundsatz begrüsst WaldSchweiz zwar die Bekämpfung invasiver Arten, die vorliegende Gesetzesänderung wirkt allerdings wenig durchdacht und ist bezüglich der geplanten Verantwortungs- und Kostenabwälzung auf die Grundeigentümer absolut inakzeptabel», sagt WaldSchweiz-Direktor Markus Brunner.

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