Sieben Unfälle in der Schweiz bei Holzerarbeiten

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Seit Beginn dieses Jahres wurden in der Schweiz bereits 7 tödliche Unfälle bei Holzerarbeiten verzeichnet. Dies teilt die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) mit.

Folgende Präventionsmassnahmen sind daher wichtig, um weitere schwere Unfälle zu vermeiden:

Situationen richtig einschätzen
Lassen Sie sich vom Forstdienst Ihrer Gemeinde bei der Beurteilung der Bäume und der Planung der anstehenden Arbeitsgänge beraten und unterstützen. Ziehen Sie Fachpersonal mit geeigneter Ausrüstung bei, um heikle Situationen sicher zu bewältigen und unnötige Risiken zu vermeiden.

Richtige Ausrüstung und geeignete Maschinen
Eine gute Ausrüstung vermeidet gefährliche Improvisationen. Dazu gehört unter anderem eine Motorsäge mit gut geschärfter Sägekette, Material zum Nachschärfen, Kehrhaken sowie eine Seilwinde. Für die Arbeiten rüsten Sie sich mit geeigneter Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) aus - mindestens stabiles Schuhwerk, Schnittschutzhose, Schutzhelm, Handschuhe.

Keine Holzerarbeiten ohne entsprechende Ausbildung
Gute Fachkenntnisse über die auszuführenden Arbeiten sind besonders in heiklen Situationen unumgänglich, um Unfälle zu vermeiden. Diese können Sie in spezifischen Weiterbildungskursen erlangen.

Kurse WaldSchweiz

Medienmitteilung BUL