WaldSchweiz-Präsident macht sich in Bundesbern für Biomasseanlagen stark

Ständerat Daniel Fässler, Präsident von WaldSchweiz, und Nationalrat Jürg Grossen haben zwei Motionen eingereicht mit dem Ziel, Biomasseanlagen in der Schweiz langfristig zu erhalten und auszubauen.

Biomasseanlagen ermöglichen die Nutzung von Holz minderer Qualität und sind wichtig für die Klimapolitik. Foto: WaldSchweiz

«Biomasseanlagen in der Schweiz nicht gefährden, sondern erhalten und ausbauen.» So lautet der Titel der Motionen (20.3485), die Ständerat Daniel Fässler (CVP, AI) und Nationalrat Jürg Grossen (GLP, BE) am 3. Juni 2020 eingereicht haben. Damit soll der Bundesrat beauftragt werden, dem Parlament die notwendigen Gesetzesänderungen zu unterbreiten beziehungsweise Massnahmen zu ergreifen, damit Biomasseanlagen (Holz und Biogas) auch in Zukunft wirtschaftlich betrieben werden können.

«Biomasseanlagen erbringen wichtige gemeinwirtschaftliche Leistungen: Sie produzieren Gas, Strom und Wärme aus Hofdünger und Grüngut oder Holz, sie leisten einen Beitrag zur Eliminierung der Winterstromlücke, reduzieren Treibhausgasemissionen und tragen dazu bei, dass im Sinne der Kreislaufwirtschaft Nährstoffkreisläufe geschlossen werden», schreiben die Motionäre in ihrer Begründung. Und Biomasseanlagen hätten noch grosses Potential. Darum müssten sie über verschiedene Gesetzgebungen unterstützend gefördert werden, «und zwar über jeweils diejenige Politik zu deren Zielerreichung sie einen Betrag leisten.»

Zum Motionstext Fässler-Grossen