Schweizer Wald in guter Verfassung, aber der Druck ist hoch

Die Ergebnisse des neuen, vierten Landesforstinventars (LFI4) zeigen, dass der Schweizer Wald generell in einem guten Zustand ist. Zu schaffen machen ihm vor allem Insektenbefall und Krankheiten.

Der grösste Teil der Schweizer Waldfläche befindet sich in Hanglagen wie hier im Solothurner Jura (Meltingen). Bild: WSL, Simon Speich, photo.speich.net

Der Schweizer Wald schützt besser vor Naturgefahren als vor acht Jahren. Waldstrukturen und Baumarten sind vielfältiger. «Eine erfreuliche Entwicklung, auch im Hinblick auf den zunehmenden Stress durch Trockenheit und Stürme», heisst es in der Medienmitteilung. Zu schaffen machten dem Wald Insektenbefall und Krankheiten. Dies geht aus dem Ergebnisbericht zum LFI4 hervor, der am 10. Juni 2020 gemeinsam von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) veröffentlicht wurde. Das BAFU stützt sich bei der Umsetzung der Schweizer Waldpolitik auf die Resultate des LFI, um aktuellen und künftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Dazu zählen der Klimawandel und die steigenden Ansprüche an den Wald bezüglich Freizeit und Erholung.

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