Schweizerischer Forstverein sagt Nein zum teilrevidierten Jagdgesetz

Am 27. September 2020 entscheidet das Stimmvolk über die Teilrevision des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSG). Für den Schweizerischen Forstverein wird dem Zustand der Waldverjüngung als Entscheidungsgrundlage zu wenig Rechnung getragen. Er unterstütz darum das Referendum gegen das neue Jagdgesetz.

Die Lockerungen zur Bestandsregulierung von Grossraubtieren wie dem Wolf lehnt der SFV kategorisch ab. Symbolbild: Steve Felberg auf pixabay

«Die Verjüngung und die Baumartenvielfalt der Schweizer Wälder sind in vielen Regionen entscheidend durch Wildhuftiere beeinflusst und teilweise gefährdet», schreibt der Schweizerische Forstverein (SFV) in einer Medienmitteilung. Besonders betroffen seien die Gebirgswälder, wovon viele als Schutzwälder eine wichtige Funktion für Siedlungen oder Verkehrsträger erfüllten.

In dem nun vorliegenden teilrevidierten Jagdgesetz werde dem vom SFV bereits in der Vernehmlassung wie auch in der Stellungnahme 2019 zu Handen der Ständeräte dezidiert geforderten Anliegen, dass für die Regelung von Grossraubtieren der Zustand der Waldverjüngung zwingend als Entscheidungsgrundlage mit zu berücksichtigen sei, nicht Rechnung getragen. Der Schweizerische Forstverein hat deshalb beschlossen, das Referendum gegen die Teilrevision des Jagdgesetzes als Fachverein zu unterstützen und sagt somit Nein zum revidierten Jagdgesetz.

Lesen Sie die ganze Medienmitteilung des SFV

Zur Website des Schweizerischen Forstvereins