Von 16 tödlichen landwirtschaftlichen Unfällen passierten 7 im Wald

Im ersten Halbjahr 2020 haben die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) und agriss 16 tödliche Unfälle im Zusammenhang mit der Landwirtschaft erhoben. Sieben davon ereigneten sich bei Holzereiarbeiten.

Foto: Kapo GR

Die Anzahl tödlich ausgehender Unfälle im Zusammenhang mit der Landwirtschaft im ersten Halbjahr 2020 liegt auf einem ähnlichen Niveau wie im ersten Semester des Vorjahrs. 2019 waren es im gleichen Zeitraum 18. Das geht aus einer Medienmitteilung der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) hervor. Fahrzeugstürze und Manöverunfälle mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen seien die Hauptunfallursachen. Aber auch bei der Holzerei ereigneten sich viele tödlich Unfälle. Seit Januar 2020 sind sechs Personen bei Fällarbeiten im Wald durch fallende Baumstämme oder zurückschlagende Baumteile getroffen tödlich getroffen worden. Eine Person wurde bei Aufräumarbeiten durch einen ins Rutschen gekommenen Stamm erfasst und tödlich verletzt.

Zur Medienmitteilung der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL)