WSL-Direktor Konrad Steffen tödlich verunglückt

Am 8. August 2020 ist Konrad Steffen, Direktor der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, bei der Feldarbeit in Grönland tödlich verunglückt.

Konrad Steffen auf der Schatzalp, Juli 2020. Foto: Andreas Rigling, WSL.

«Direktion und Mitarbeitende der WSL sind erschüttert und fassungslos», heisst es in der Medienmitteilung der WSL. «Wir verlieren mit Konrad Steffen nicht nur den Direktor unseres Hauses, sondern auch einen engagierten Wissenschafter und vor allem einen einmaligen und grossherzigen Menschen und Freund. Wir alle werden ihn vermissen.»

Der Glaziologe Konrad Steffen habe sich in Grönland im Swiss Camp, einem Netz von Wetterstationen, aufgehalten, hiess es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bei der WSL. Konrad Steffen stand der WSL seit 2012 als Direktor vor. Der 68-Jährige sei vom Bundesrat über seine Pensionierung hinaus bis Ende Juni 2021 gewählt worden. Die Geschäfte der WSL würden bis auf Weiteres vom stellvertretenden Direktor, Christoph Hegg, geführt.

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