Parlament fordert ein Verkaufsverbot für invasive Neophyten

In die Schweiz eingeschleppte Pflanzen, die sich stark verbreiten, sollen hierzulande nicht mehr verkauft werden dürfen. Der Ständerat hat am 8. Dezember 2020 eine Motion aus dem Nationalrat oppositionslos überwiesen, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt.

Kanadische Goldrute. Foto: WaldSchweiz/uw

SP-Nationalrätin Claudia Friedl (SG) fordert in ihrer Motion ein schweizweites Verkaufsverbot für invasive Neophyten. Dies, weil den wenigsten bewusst sei, dass sie invasive Pflanzen zwar kaufen, aber nicht in ihren Garten pflanzen dürften. Für die Motionärin ist darum die effektivste Art, diese Pflanzen zu bekämpfen, ein Verkaufsverbot. Eingereicht hatte sie den Vorstoss vor dem Hintergrund der Revision des Umweltschutzgesetzes.

Auch die Umweltkommission des Ständerates (Urek-S) hielt ein Verkaufsverbot für verhältnismässig und nützlich, wie die Nachrichtenagentur SDA in einer Mitteilung schreibt. Auch der Bundesrat habe die Motion zur Annahme empfohlen. In der zweiten Hälfte 2021 wolle der Bundesrat die Botschaft dazu vorlegen.

Lesen Sie die ganze SDA-Mitteilung auf der Parlamentsseite