Statistik zeigt: Zeckenstiche nehmen massiv zu

Zeckenstiche, im Volksmund besser bekannt als Zeckenbisse, nehmen seit 2016 in der Schweiz massiv zu. Der Fachexperte der Suva gibt Hinweise über die Gründe. Und er erklärt, warum die kleinen Spinnentiere gefährlich sein können und wie man sich am besten vor Zecken schützt.

Entgegen der landläufigen Meinung lassen sich Zecken nicht von Bäumen fallen, sondern krabbeln im Unterholz sowie an Wald- und Wegrändern auf Pflanzen; Bild: Erik Karits, Pexels

Nach einem kurzen Kälteeinbruch ist der Frühling wieder zurück. Das schöne Wetter lädt zum Joggen, Velofahren oder Spazieren in der freien Natur ein. Aber aufgepasst: Bei milden Temperaturen ist die Gefahr, von einer Zecke gestochen zu werden, besonders gross. «Zecken sind aufgrund der milden Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit vor allem im Frühling und Herbst aktiv», erklärt Felix Ineichen, Mediziner und Zeckenexperte bei der Suva. Und entgegen der landläufigen Meinung lassen sich Zecken nicht von Bäumen fallen, sondern krabbeln im Unterholz sowie an Wald- und Wegrändern auf Pflanzen, bis in eine Höhe von 1,5 Meter über Boden. Von dort hängen sie sich an vorbeistreifende Tiere und Menschen.

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Adrian Vonlanthen, Unternehmenskommunikation Suva

Tel. 041 419 52 58, adrian.vonlanthen@suva.ch