Corona im Forst

Coronavirus: Informationen für Forstbetriebe

Viele fragen sich, wie Unternehmen der Forstbranche auf das Coronavirus reagieren sollen. WaldSchweiz hat einige Informationen zusammengestellt. Da sich die Situation laufend ändert, sind sie nicht abschliessend zu verstehen. Es wird auf die Informationen des Bundes sowie der Kantone und Gemeinden verwiesen.

Angesichts der beschleunigten Ausbreitung des Coronavirus hat der Bundesrat deit dem 16. März die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung weiter verschärft und die «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiengesetz verordnet. Was bedeutet dies für die Forstbranche? Grundsätzlich können forstliche Betriebe weiterarbeiten, weil davon ausgegangen wird, dass die Empfehlungen betreffend Hygiene und sozialer Distanz hier eingehalten werden können. Das Massnahmenpaket umfasst u.a

  • Regelmässiges und gründliches Händewaschen
  • In ein Taschentuch oder in die Armbeuge niesen/husten
  • Bei Krankheitssymptomen wie Fieber und Husten zu Hause bleiben und den Arbeitgeber informieren
  • Genügend Abstand (> 2 m) halten und direkten Kontakt (z. B. Händeschütteln) vermeiden
  • Öffentliche Verkehrsmittel meiden, wenn möglich zu Fuss gehen oder mit dem Velo, Auto oder Motorrad zur Arbeit fahren

Tipps für den Forst:

  • Desinfektionsmittel im Werkhof zur Verfügung stellen und allenfalls Wasserkanister und biologisch abbaubare Seife mit in den Wald nehmen.
  • Gestaffelter Arbeitsbeginn; Gruppen(kontakt) klein halten
  • Gestaffelte Pausen oder Pausen im Freien (Pausen im Bauwagen oder anderen engen Räumen vermeiden)
  • Verschieben mit dem Auto: so wenig Personen wie möglich pro Fahrzeug, Sammelfahrten vermeiden, morgendlicher Treffpunkt beispielsweise direkt im Wald vereinbaren
  • Werkzeuge, Gerätschaften, Lenkräder usw. vor Benutzerwechsel desinfizieren

Lesen Sie das ganze Informationsschreiben mit Hinweisen zu Rechten und Pflichten von Arbeitnehmenden und Arbeitgebern, zur Kinderbetreuung oder zu Kurzarbeit. Weitere Informationen werden von den Bundesämtern laufend aktualisiert und online zusammengestellt. Einige relevante Links sind:

So schützen wir uns (BAG)
Massnahmen des Bundes (BAG) 
Empfehlungen für die Arbeitswelt (BAG) 
Arbeitsausfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SECO)

Rettungsdienste funktionieren nach Plan:

Nachdem in Forstkreisen Unsicherheiten aufgekommen sind, bezüglich dem Funktionieren der Rettungsdienste in der ausserordentlichen Lage, haben wir von WaldSchweiz eine kleine Umfrage bei Spitälern und Rettungsflugwacht getätigt. Gemäss den erhaltenen Rückmeldungen darf davon ausgegangen werden, dass sämtliche Rettungsdienste bei Unfällen normal funktionieren würden – und dass auf den Notfallaufnahmen eine separate Behandlung von Unfallopfern und Virusverdachtsfällen sichergestellt wird.

 

 

 

Aktuelle Informationen zur Holzmarktlage in der Schweiz

Die aktuelle Situation bezüglich Coronavirus wirkt sich auch auf den Holzmarkt aus. Wegfallende Absatzmärkte, Engpässe bei Transport- und Lagerkapazitäten und die unsichere Entwicklung des Bauwesens stellen die Branche vor Herausforderungen und lassen die Nachfrage sinken.
Lesen Sie hier das vollständige Informationsschreiben vom 25. März

Lignum fordert: Wirtschaftliche Wertschöpfung erhalten

Lignum als Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft ruft zu Besonnenheit im Umgang mit der Corona-Gefahr auf. Sowohl in den Betrieben der Holzkette als auch auf Baustellen sind die Verhaltensregeln des Bundes einzuhalten. Unter dieser Voraussetzung stehe der Weiterarbeit in der Wertschöpfungskette Wald und Holz und insbesondere auch auf dem Bau aber nichts im Wege. Die Wald- und Holzwirtschaft stellt sich klar hinter die geltenden Massnahmen des Bundes zum Schutz vor der Corona-Gefahr und setzt diese in den Teilbranchen konsequent um. Lesen Sie hier die ganze 
Medienmitteilung vom Lignum

Label Schweizer Holz: Reduktion der Audits

Nach sorgfältigen Abwägungen hat sich Schweizer Holz dazu entschlossen, die Betriebe in dieser schwierigen und noch nie dagewesenen Situation, die das Coronavirus unerwartet beschert, bestmöglich zu unterstützen

Schweizer Holz kann dies aus eigener Sicht am besten tun, indem eine Reduktion der Audits und Kontrollen veranlasst wird.

Zur vollständiger Information