DV Wald Schweiz: Waldeigentümer wollen den Wald fit halten

Der Appenzeller Nationalrat Daniel Fässler wurde an der Delegiertenversammlung von WaldSchweiz zum künftigen Präsidenten gewählt. Der Verband vertritt die Interessen von rund 250'000 Waldeigentümern. Weil diese auf dem Holzmarkt zunehmende Einbussen beklagen, müssen neue Wege zur Sicherstellung der Waldpflege gefunden werden.

Daniel Fässler (links), designierter Präsident von WaldSchweiz, wird sein Amt ab Juli 2017 übernehmen. Bis dahin wird der Verband weiterhin durch alt Nationalrat Max Binder präsidiert. Bild WaldSchweiz/Alain Douard.

Nach wie vor bereitet der harte Schweizer Franken grosse Probleme für die heimische Wald- und Holzwirtschaft, weshalb immer mehr Holz importiert wird. Die Waldeigentümer fordern deshalb Bauherren, Konsumentinnen und Konsumenten auf, Schweizer Holz zu verlangen, damit die heimische Waldwirtschaft vital und der Wald fit erhalten werden.

Ein Sorgenkind auf dem Holzmarkt ist die Buche, immerhin die zweithäufigste Baumart der Schweiz. Ihr robustes Holz hat interessante Eigenschaften, wird aber beim Bauen neben dem Fichtenholz kaum verwendet. Das möchten einige Nordwestschweizer Waldeigentümerverbände ändern und beantragen der DV eine namhafte Beteiligung an einem Werk zur Herstellung von hochwertigen Buchenbauelementen im Jura. Dem Antrag wurde nach lebhaften Diskussionen und entgegen der Empfehlung der Verbandsführung zugestimmt.