Europäische Waldbesitzer üben heftige Kritik an EU- Waldstrategie!

Viele der von der EU-Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen und Prozesse werden als kontraproduktiv eingeschätzt und stoßen daher auf harsche Kritik und Ablehnung. Die wesentlichsten Kritikpunkte wurden von den Konferenzteilnehmern im Rahmen einer „Wiener Deklaration“ zusammengefasst und an die EU-Kommission zur Berücksichtigung übermittelt. Via Waldverband Österreich

Forderungen zur europäischen Forststrategie 2030 wurden an die EU-Kommision übermittelt, Symbolbild Wald

Klimaschutz und Waldbewirtschaftung im Einklang forcieren

„Ein ganz entscheidendes Ziel für die Zukunft ist es, Klimaschutz und Wirtschaft im Einklang voranzutreiben und zu stärken. Dafür ist eine aktive, multifunktionale und nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder unverzichtbar. Nur so wird es gelingen, raus aus den fossilen Energieträgern und Rohstoffen und rein in die erneuerbaren zu kommen. Diese Reduktion von CO2-Emissionen ist für die gesamte Lebensvielfalt das Allerwichtigste. Weitere, großflächige Außer-Nutzung-Stellungen unserer Wälder sind völlig falsch verstandener Klimaschutz und lassen uns die hoch gesteckten Klimaziele verfehlen. Wir müssen vielmehr ihre Potenziale für alle Seiten nützen“, betont der Vizepräsident und Forstausschuss-Vorsitzende der LK Österreich, Franz Titschenbacher. „Wir fordern die EU-Kommission in aller Deutlichkeit auf, den Erfahrungsschatz und die Expertise unserer Fachexpertinnen und Experten zu berücksichtigen. Gemeinsam muss es uns gelingen, unsere Wälder klimafit zu machen und für die Zukunft in all ihrer Funktionsvielfalt zu erhalten. Der wertvolle Rohstoff Holz ist ein Wunderwerk der Natur, der uns in unzähligen Lebensbereichen zu Gute kommt. Seine Nutzung sollte nicht durch kurzfristiges Denken verhindert und der nachhaltige Weg der Holzverwendung nicht ruiniert werden.” Ganzen Artikel lesen