Lignum nimmt Stellung zur Holzhandelsverordnung

Lignum begrüsst die Schaffung einer Holzhandelsverordnung, die sich mit derjenigen der EU deckt. Die Organisation befürchtet jedoch, dass bei einer einseitigen Inkraftsetzung ohne vertragliche Lösung mit der EU ein neuer Nachteil durch stark erhöhten administrativen Aufwand bei den Importen entstehen könnte.

Bald sollte es eine neue Holzhandelsverordnung geben. Bild WaldSchweiz

«Im Vordergrund stand bei der Revision des Umweltschutzgesetzes die Beseitigung eines bestehenden Handelshemmnisses für Schweizer Holzexporte in die EU. Ob sich dieses Hemmnis mit der Einführung der Schweizer Holzhandelsverordnung beseitigen lässt, hängt entscheidend davon ab, ob mit der EU eine gegenseitige Anerkennung der Regelungen zustande kommt. Falls eine derartige Anerkennung nicht zeitnah möglich wird, ändert sich für die Schweizer Holzexporte in die EU vorderhand nichts», schreibt die Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft in der Mitteilung über seiner Stellungnahme.
«Wird die Holzhandelsverordnung einseitig durch die Schweiz eingeführt, ist es aus Sicht von Lignum zentral, den administrativen Aufwand für die betroffenen Unternehmen der gesamten Holzkette so tief wie möglich zu halten», heisst es weiter.