Neues Sonderwaldreservat am Pilatus zur Förderung des Auerhuhns

Am Pilatus entsteht eines der grössten Waldreservate im Kanton Luzern. Die Korporationen Luzern, Horw und die Stadt Kriens stellen dafür 210 Hektaren ihres Waldes zur Verfügung. Damit soll der Lebensraum des Auerhuhns erhalten und gezielt gefördert werden. Die Realisierung von Waldreservaten ist Teil der Waldpolitik 2020 des Bundes.

Bild Kanton Luzern

Zwischen Fräkmüntegg und Krienseregg entsteht eines der grössten Waldreservate im Kanton Luzern mit dem Ziel, den Lebensraum für das Auerhuhn zu erhalten. Das Auerhuhn ist das grösste Raufusshuhn in der Schweiz und gilt als stark gefährdet. Gründe dafür sind der Verlust ihres Lebensraumes durch dichte Wälder und Störungen durch Freizeitaktivitäten.

Eigentümerinnen des Waldes sind die Korporationen Luzern und Horw sowie die Stadt Kriens. Sie leisten mit der Realisierung des Sonderwaldreservates Hohwald einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und der Förderung des Auerhuhns im Kanton Luzern. Zudem halten sie die Interessen der Waldnutzung und des Naturschutzes im Gleichgewicht.
 
Keine zusätzlichen Einschränkungen für Besucherinnen und Besucher
Das Reservat liegt in einem während des ganzen Jahres stark frequentierten Erholungsgebiet. Für die Besucherinnen und Besucher entstehen keine neuen Einschränkungen. Auch die Suche nach Pilzen oder die Jagd können wie bis anhin weitergeführt werden. Mit Infotafeln wird auf die Bedürfnisse des Auerhuhns hingewiesen, um Störungen dieser sensiblen Tierart zu vermeiden.

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