Revision der CO2-Verordnung geht in Vernehmlassung

Wald als CO2-Speicher (Bild WaldSchweiz)

Verlängerung der Klimaschutzinstrumente bis 2021

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat am 4. Mai 2020 die Vernehmlassung zur Teilrevision der CO2-Verordnung eröffnet. Diese Anpassung ist notwendig, damit, wie vom Parlament beschlossen, zentrale Instrumente des Klimaschutzes bis Ende 2021 verlängert werden können. Das Parlament verlangt eine Verminderung der Treibhausgasemissionen im Jahr 2021 um zusätzliche 1,5 Prozent gegenüber 1990.

Die Schweiz soll ihren Klimazielen ohne Unterbruch nachkommen und ihre Treibhausgasemissionen im Jahr 2021 um weitere 1,5 Prozent gegenüber 1990 senken. Da die Totalrevision des CO2-Gesetzes für die Zeit nach 2020 im Parlament noch nicht fertig beraten ist, sollen zentrale, aber zeitlich bis Ende 2020 befristete Instrumente des Klimaschutzes in einer Teilrevision des CO2-Gesetzes bis Ende 2021 verlängert werden. Dies hat das Parlament am 20. Dezember 2019 beschlossen.

Diese Teilevision des CO2-Gesetzes geht auf die parlamentarische Initiative «Verlängerung der Befristung der Steuererleichterungen für Erdgas, Flüssiggas und biogene Treibstoffe» (17.405) von Ständerat Thierry Burkart (FDP/AG) zurück. Das UVEK hat die notwendigen Anpassungen der CO2-Verordnung am 4. Mai 2020 in die Vernehmlassung geschickt.

Medienmitteilung

Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)