Verbesserungen bei der Holzdeklaration festgestellt

Die Zahl der Unternehmen, die Holz und Holzprodukte deklarieren, wächst stetig. Dies zeigten die Kontrollen im 2019 durch das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen (BFK).

Bild WaldSchweiz

Nach wie vor ein Problem ist die fehleranfällige Umsetzung in bestimmten Unternehmen.

Das BFK führte im vergangenen Jahr 130 Kontrollen durch. Wie bereits in den Vorjahren legte das BFK seinen Kontrollfokus auf Unternehmen, deren Risiko für inkorrekte Deklaration vergleichsweise grösser war.

Unter die Lupe genommen wurden kleine Unternehmen, noch nie überprüfte Filialen grosser Firmen, Unternehmen mit deklarationspflichtigen Holzprodukten im Nebensortiment, Versand- und Onlinehändler sowie neue Anbieter auf dem Markt. Erfreulich ist, dass knapp ein Drittel der geprüften Unternehmen korrekt deklarierte.

Bei einem weiteren Drittel der Unternehmen waren die kontrollierten Produkte mehrheitlich korrekt deklariert, wobei bei 63% der bemängelten Produkte die Deklaration der Holzherkunft, bei 3% die deklarierte Holzart und bei 21% beides zu beanstanden war.

Beim verbleibenden Drittel der Unternehmen war kein kontrolliertes Produkt vollständig und korrekt deklariert. Es handelte sich hierbei hauptsächlich um kleine Unternehmen, die noch nie überprüft wurden und die sich ihrer Deklarationspflicht oft nicht bewusst waren. Die Mängel lagen meist in der fehlenden Deklaration der Holzherkunft.

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