Zürich: Manifesta-Pavillon aus Schweizer Holz

Vom 11. Juni bis 18. September findet in Zürich mit der europäischen Kunstbiennale Manifesta ein kulturelles Grossereignis statt. Die Manifesta 11 ist ein kollektives Experiment mit ungewissem Ausgang, laut Stadt Zürich online und soll ein Anlass für ein möglichst breites Publikum sein. Sie findet hauptsächlich auf einem Pavillon aus 150 Tonnen Holz und Stahl statt, welcher am Bellevue auf dem Zürichsee vor Anker liegt.

Der «Pavillon of Reflections» liegt am Bellevue in Zürich vor Anker. Drei Weidlinge zogen ihn unter den interessierten Blicken von Ruderern vom Mythenquai über den See zum Bellevue. Quelle ETH Zürich online.

Architektur-Studierende des Studios Tom Emerson an der ETH Zürich haben sich mit der Manifesta 11 erstmals an ein Grossprojekt gewagt. Das Studio baue zwar mit den Studierenden häufig Pavillons, doch handle es sich um kleinere Bauten. Anders der Manifesta-Pavillon: er ist ein öffentliches Gebäude, das bis zu 300 Besucher fassen soll. Die schwimmende Konstruktion umfasst eine Badi inklusive Toilettenanlage, eine Tribüne, eine Bar sowie einen grossen Screen für Filme. Ausserdem mussten die Studierenden die benötigte Materialmenge berechnen und bestellen. Allein für die Holzkonstruktion wurden  aus 350 m3 Schweizer Rundholz 140 m3 Holzbretter und Balken geschnitten.