Übersicht 2020

Waldeigentümer sorgen sich um die Waldpflege

Nach einem schwierigen Sommer kommt den Waldeigentümern langsam der Optimismus abhanden. Der Borkenkäfer sowie warme und trockene Perioden haben im Wald grosse Schäden angerichtet. Der Holzmarkt ist eingebrochen. Trotzdem darf jetzt die Waldpflege nicht vernachlässigt werden. (18.09.20)

  • Forstleute haben alle Hände voll zu tun, kranke und tote Bäume zu verarbeiten. Foto: WaldSchweiz/A. Douard

  • Borkenkäfer und Trockenheit führen zu einer regelrechten Holzschwemme. Foto: WaldSchweiz/Alain Douard

  • Delegiertenversammlung von WaldSchweiz am 18. September 2020 in Neuenburg. Foto: WaldSchweiz/Alain Douard

  • Daniel Fässler, Präsident von WaldSchweiz. Foto: WaldSchweiz/Alain Douard

  • Rolf Manser wurde neu in den Vorstand von WaldSchweiz gewählt. Foto: WaldSchweiz/Alain Douard


Waldeigentümer fordern Unterstützung

In zwei Vorstössen fordert Ständerat Daniel Fässler (AI) direkte und indirekte Unterstützung für die Waldeigentümer. Der Bund soll sicherstellen, dass der Wald gepflegt und genutzt und damit dem Klimawandel angepasst wird. Dem Bundesrat wird zudem die Frage gestellt, weshalb der Bund bei der Beschaffung von Holzschnitzeln für Armeeanlagen nicht konsequent auf Schweizer Holz setzt. 18.06.2020

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Zur Interpellation 20.3626


Waldeigentümer in verzwickter Lage

Das vierte Landesforstinventar zeigt auf, dass sich der Schweizer Wald erfreulich entwickelt hat. Die Waldeigentümer haben gute Arbeit geleistet, sie stehen nun allerdings vor Herausforderungen, die sie nicht mehr allein bewältigen können. 10.06.2020


Der Wald ist eine Schatztruhe

Am 21. März ist Internationaler Tag des Waldes – eine gute Gelegenheit, auf die immense Bedeutung dieses Ökosystems aufmerksam zu machen. Erst recht, da der Tag heuer unter dem Motto «Wald und Biodiversität» steht. Weltweit bieten die Wälder 80 Prozent aller Landlebewesen ein Zuhause. Wer jetzt automatisch an tropische Regenwälder denkt, liegt natürlich richtig. Aber auch unsere Wälder in der Schweiz sind regelrechte Schatztruhen. Gut 25‘000 Tier- und Pflanzenarten kommen hierzulande im Wald vor. Für viele von ihnen ist der Wald als noch weitgehend intakter Lebensraum ein wichtiger Rückzugsort. Waldeigentümer und Forstprofis engagieren sich, damit das so bleibt. 18.03.2020

  • Erich Adler, Vorarbeiter und Neophytenspezialist des Forstbetriebs Sigriswil-Reutigen (BE) beim Entfernen von Sommerflieder im Wald. (Foto: Björn Weber/Forstbetrieb Sigriswil-Reutigen)

  • Mitentscheidend für die hohe Biodiversität im Wald ist die Bewirtschaftung, das Schaffen von verschiedenen Strukturen und Vernetzungselementen. (Foto: WaldSchweiz/jb)


Thomas Troger-Bumann wird neuer Direktor von WaldSchweiz

An seiner Sitzung vom 20. Januar 2020 hat der Zentralvorstand von WaldSchweiz
Dr. Thomas Troger-Bumann zum neuen Geschäftsführer des Waldeigentümerverbands gewählt. Der 59-jährige Jurist tritt die Nachfolge von Markus Brunner an, der WaldSchweiz letzten Oktober verliess, um sich beruflich neu zu orientieren. Thomas Troger-Bumann hat langjährige Führungserfahrung. Er leitete über 20 Jahre die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung, den nationalen Dachverband der Querschnittgelähmten. Seine neue Stelle bei WaldSchweiz wird er am 1. März 2020 antreten. 22.01.2020

  • WaldSchweiz-Präsident und Ständerat Daniel Fässler (links) mit dem neu gewählten Direktor Thomas Troger-Bumann. Foto: WaldSchweiz/Fabio Gilardi

  • Thomas Troger-Bumann Foto: WaldSchweiz/Fabio Gilardi


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