2018

Holzdeklaration für bewusste Kaufentscheide

Die Schweizer Waldeigentümer, die Forstunternehmer, die Holzindustrie und der Fachverband des Holzhandels empfehlen die Beibehaltung der heutigen Deklarationspflicht für Holzprodukte. Gleichzeitig bejahen sie die Schaffung einer Schweizer Regelung gegen die Einfuhr von Holz aus illegalen Quellen analog zur europäischen Holzhandelsverordnung (EUTR).

Mit der geplanten Einführung einer analogen Regelung zur europäischen Holzhandelsverordnung (EUTR), die die Einfuhr von illegalem Holz in den EU-Raum verbietet, sind für den Bundesrat die Ziele für eine Deklarationspflicht erfüllt. Das geht aus seiner Antwort von Mitte Februar auf eine durch Nationalrätin Daniela Schneeberger (FDP) eingereichte Interpellation hervor. Die verantwortlichen Departemente hätten bereits mit den Arbeiten zur Aufhebung der Deklarationspflicht für Holzprodukte begonnen. 

Die unterzeichnenden Verbände sind damit nicht einverstanden. Die Schweizer Holzwirtschaft produziert viele Produkte des täglichen Bedarfs. In der Schweiz verkauftes Holz stammt jedoch nur teilweise aus dem Schweizer Wald. Verarbeiter und Händler von Holzprodukten sind seit 2012 verpflichtet, bei Rundholz sowie Produkten aus Massivholz die genaue Holzart und die geografische Herkunft zu deklarieren. Der Konsument erhält damit wichtige und absolut notwendige Informationen, um einen bewussten Kaufentscheid zu treffen.

Die unterzeichnenden Verbände sehen darum keinen Anlass zur Abschaffung der heutigen Deklarationspflicht. Gleichzeitig sind sie für eine analoge Regelung der EUTR - eine Art «CHTR». 

 

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Jetzt die richtigen Weichen für mehr Schweizer Holz stellen

Mit einer Motion will Nationalrat Daniel Fässler (AI), Präsident der Schweizer Waldeigentümer, umfassende und langfristig nachhaltige Verbesserungen für die einheimische Wald- und Holzwirtschaft bewirken. Denn Holzverwendung ist nachhaltig, innovativ und zunehmend begehrt – auch in der Schweiz. Aber die Krux: Viel zu häufig hat der Wald nichts davon. Auch die Schweizer Holzverarbeiter haben das Nachsehen. Denn aktuell stammt nur etwa ein Drittel des verbauten Holzes aus hiesigen Wäldern und Holzverarbeitungsunternehmen. Die Motion beauftragt den Bundesrat mit der Aktualisierung der 2002 lancierten «Ressourcenpolitik Holz». Damit sollen die einheimische Waldwirtschaft, die ganze nachgelagerte Wertschöpfungskette und die Verwendung des Schweizer Holzes auf verbesserte Grundlagen gestellt werden. (8.10.2018)

Sägewerke in der Schweiz sind mit Holz eingedeckt und überversorgt

Seit anfangs August wird ein starker Anstieg der Käferpopulation und der damit verbundenen Käferholzmengen beobachtet. Aktuell kommt schweizweit sehr viel Käferholz auf den Markt. Es sind vor allem die tieferen Lagen in der Deutschschweiz betroffen. Die effektiven Mengen übersteigen frühere Schätzungen um einiges. Am 10. September hat die Holzmarktkommission Schweiz die aktuelle Situation auf dem Holzmarkt analysiert. 13.09.2018

Delegiertenversammlung WaldSchweiz: Waldeigentümer helfen das Klima schützen

Nationalrat Daniel Fässler (AI), Präsident von WaldSchweiz, will, dass sich die Waldeigentümer für den Klimaschutz einsetzen und dafür abgegolten werden. Seinen entsprechenden Vorschlag zur Revision des CO2-Gesetzes hat er an der Delegiertenversammlung des Verbandes in Stans erläutert. Alleine mit der Holzproduktion kommen viele Forstbetriebe nicht mehr auf einen grünen Zweig. Und die aktuelle Situation auf dem Holzmarkt verspricht keine Besserung. 22.06.2018

Tipps für den entspannten Waldbesuch

Wandern, biken, joggen oder einfach nur durchatmen: Der Wald ist überaus beliebt. Anlässlich des Tages des Waldes vom 21. März laden die Waldeigentümer zum Waldbesuch. Alle sind willkommen. Aber es gilt auch, Rücksicht zu nehmen. 19.03.2018

Stürmische Zeiten für Waldeigentümer

Der Sturm Burglind vom 3.1.2018 warf schweizweit 1.3 Millionen Kubikmeter Holz zu Boden. Das ist ein Viertel der jährlichen Holzernte und ein Zehntel der Menge von Sturm Lothar. Die Waldeigentümer können den ungeplanten Holzanfall bewältigen und über ihre üblichen Absatzkanäle vermarkten. Die Aufräumarbeiten sind indessen aufwändig und kostspielig, es bleibt noch sehr viel zu tun. Eine ausgezeichnete und anspruchsvolle Arbeit leistet derzeit das Forstpersonal. 18.01.2018

Trotz Sturm Burglind ist frisches Nadelholz gefragt

Trotz Sturm Burglind ist frisches Nadelholz gefragt Die Holzmarktkommission Schweiz hat am 16. Januar die aktuelle Situation nach Burglind und die Auswirkungen auf den Holzmarkt beurteilt. Für die betroffenen Waldbesitzer ergeben sich in Einzelfällen beträchtliche Schäden und grosse Mehraufwände. Generell ist die Nachfrage nach Nadelstammholz aber weiterhin gut. 18.01.2018

Sturm Burglind fordert die Waldeigentümer

Am 3. Januar 2018 fegte der Sturm Burglind über das Land und durch die Schweizer Wälder. Zehntausende Bäume wurden gefällt. Für die Forstprofis und Waldeigentümer stehen gefährliche und aufwändige Räumungsarbeiten an. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in den nächsten Tagen auf Waldspaziergänge zu verzichten. 05.01.2018

  • Auf Schritt und Tritt lauern unberechenbare Gefahrensituationen (Bild Urs Wehrli, WaldSchweiz).

  • Unzählige geknickte Bäume (Bild Urs Wehrli, WaldSchweiz).

  • Grosser Aufwand bei der Beseitigung von Gefahren und Hindernissen (Bild Urs Wehrli, WaldSchweiz).


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