Aktuelle Ausgabe

Themen 09/2019:

Die Forstmesse Luzern 2019 Ein Rückblick in Bildern

Jungwaldpflege im Gebirgs- und Schutzwald Nebst der bekannten Rottenpflege
gab es bis anhin kaum praktische Anleitungen zur Behandlung von Jungwaldflächen im
Hinblick auf die besonderen Bedingungen im Gebirgs- und Schutzwald. Die Fachstelle für
Gebirgswaldpflege (GWP) schlägt nun für die unterschiedlichen Verhältnisse drei Pflegemethoden vor, die u.a. auf den Arbeiten von Ernst Zeller und Peter Ammann aufbauen. Die von den Autoren zusammengetragenen und weiterentwickelten Grundlagen wurden zu einer Praxishilfe mit Checkkarte verarbeitet.

Wegebau – viele Jahre das Stiefkind der Forstbetrieben Mit 1200 Besuchern waren die zweitägigen KWF-Thementage Ende Juni in Richberg, unweit von Alsfeld (Hessen), ein Magnet für Wegebauspezialisten aus dem deutschsprachigen Raum. Bei grosser Hitze haben 38 Aussteller und viele Forstbedienstete an 16 Vorführstationen den Besuchern aktuelle Wegebaukonzepte gezeigt. Es wurde auf hohem Niveau nicht nur in den Foren, sondern auch an den Stationen diskutiert.

Ein Forstweg hat ganzjährig der Logistik zu dienen Der übliche Forstweg ist mindestens 3,5 m breit, besteht aus Planie, einer Tragschicht und einer Deckschicht. Heute baut man die Hauptwege im Uhrglasprofil. So ist die Last gleichmässig auf die Innen- und Aussenbereifung der Lkw verteilt, und dennoch kann das Wasser zu den Rändern abfliessen. Mindestens 44 t Gewicht muss ein Forstweg tragen, und zwar bei jedem Wetter. Fuhrunternehmen benötigen auch einen freien Lichtraum über dem Weg von mindestens 4,2 m Höhe, um nicht abstehenden Ästen ausweichen zu müssen.

Link zum im Editorial erwähnten Urteil des Bundesgerichts Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen betr. Feuerwehreinsatzkosten

Zweifelhafte Grundlagen des Zugversuchs

Der Zugversuch ist nach Angeben seiner Entwickler eine zerstörungsfreie Methode für eingehende Sicherheitskontrollen bei Bäumen.

Der Wissenschaftler und Baumexperte Peter Sterken beurteilt in einem Artikel den Zugversuch kritisch und bezweifelt die wissenschaftlichen Grundlagen mit detaillierten Argumenten. Die deutsche Übersetzng des Artikels ist in WALD und HOLZ 5/18 erschienen. Der Artikel ist hier abrufbar.

 

 

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