Ausgabe 04/2021

Ein Spezialbagger im Käferholz  Das Ingenieurunternehmen WIRKSTOFF Technik aus Bodmann bei Konstanz hat für ein Forstunternehmen einen Doosan-Bagger zum Forstbagger umgerüstet. Im vergangenen Sommer bestand der F-300-C-Spezialbagger
bei der Aufarbeitung von Käferschäden im Sauerland (DE) seine erste Bewährungsprobe.

Stabilitätsförderung von Robinienniederwäldern Die lichtbedürftige Robinie neigt auf Böschungen sehr stark zur Bildung von schrägen und instabilen Ausschlägen. Eine Präsentation der ersten Resultate einer innovativen Pflegemethode, die im Tessin durch Förster Michele Wildhaber entwickelt wurde.

Wald- und Holzkorporationen – mit welcher Zukunft?  Bei den Korporationen denken viele spontan an die grossen, altehrwürdigen Korporationen der Innerschweiz. Im Unterschied zu diesen öffentlich-rechtlichen Körperschaften gibt es in der Schweiz aber auch privatrechtliche Waldkorporationen. Gerade in den Kantonen Zürich und Thurgau ist diese organisierte Zusammenarbeit von Privaten zur gemeinsamen Nutzung des Waldeigentums häufiger, als man denkt.

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Statistik - Zusammenhänge abschätzen (Ausgabe 9/2020)  Häufig sucht man nach Zusammenhängen zwischen zwei variablen Grössen, zum Beispiel zwischen dem Durchmesser eines Baumes und seiner Höhe. Die Regression zeigt die Art des Zusammenhangs, die Korrelation dessen Grad. Die Seite "Bestimmtheitsmass und Residuen" finden Sie hier.

 

CODIT (Ausgabe 3/2020) Der amerikanische Wissenschaftler Alex Shigo formulierte Ende der 1970er-Jahre das Akronym CODIT: compartmentalization of decay in trees (Abschottung von Fäule in Bäumen). Er vermittelte damit erstmals einem breiten Publikum den Mechanismus der Wundabschottung von Bäumen und entwickelte neue Baumpflegeverfahren. Jahre später änderten die beiden Hamburger Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Walter Liese und Prof. Dr. Dirk Dujesiefken das Akronym, indem sie das D in CODIT anstatt mit «decay» mit «damage» bezeichneten. Die Umbenennung von CODIT und deren Begründung ist jedoch in mehrfacher Hinsicht problematisch. Ein Kommentar.

Zwiefelhafte Grundlagen des Zugversuchs (Ausgabe 5/2018)
Der Zugversuch ist nach Angeben seiner Entwickler eine zerstörungsfreie Methode für eingehende Sicherheitskontrollen bei Bäumen.

Der Wissenschaftler und Baumexperte Peter Sterken beurteilt in einem Artikel den Zugversuch kritisch und bezweifelt die wissenschaftlichen Grundlagen mit detaillierten Argumenten. Die deutsche Übersetzng des Artikels ist in WALD und HOLZ 5/18 erschienen. Der Artikel ist hier abrufbar.