Ausgabe 05/2021

Was ist ein Baummikrohabitat?  An der Grenze zwischen Spiel und Wissenschaft hilft eine lehrreiche Plattform, diese Besonderheiten, den Reichtum der Habitatbäume, zu verstehen und zu entdecken.

Waldbiodiversität: Ergebnisse des Schweizerischen Landesforstinventars LFI4 Der Trend zu arten- und strukturreicheren Waldbeständen setzt sich fort. Das zeigen die Ergebnisse des vierten Schweizerischen Landesforstinventars (LFI4). Auch Baumgiganten und Totholz nahmen weiter zu. Allerdings sind strauchförmige Neophyten auf dem Vormarsch, und die Hochlagenwälder verdunkeln.

Der Raupenharvester «T40»  Im Forstrevier Seedorf (BE) steht eine seltene Naturverjüngung der Douglasie. Um diese beim Abräumen des Altbestandes nicht zu beschädigen, kommt der «T40» des Berner Forstunternehmens Woodex zum Einsatz. Es ist der einzige Raupenharvester der Schweiz mit Baumhalter für die Stehendentnahme.

Ältere Ausgaben

Statistik - Zusammenhänge abschätzen (Ausgabe 9/2020)  Häufig sucht man nach Zusammenhängen zwischen zwei variablen Grössen, zum Beispiel zwischen dem Durchmesser eines Baumes und seiner Höhe. Die Regression zeigt die Art des Zusammenhangs, die Korrelation dessen Grad. Die Seite "Bestimmtheitsmass und Residuen" finden Sie hier.

 

CODIT (Ausgabe 3/2020) Der amerikanische Wissenschaftler Alex Shigo formulierte Ende der 1970er-Jahre das Akronym CODIT: compartmentalization of decay in trees (Abschottung von Fäule in Bäumen). Er vermittelte damit erstmals einem breiten Publikum den Mechanismus der Wundabschottung von Bäumen und entwickelte neue Baumpflegeverfahren. Jahre später änderten die beiden Hamburger Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Walter Liese und Prof. Dr. Dirk Dujesiefken das Akronym, indem sie das D in CODIT anstatt mit «decay» mit «damage» bezeichneten. Die Umbenennung von CODIT und deren Begründung ist jedoch in mehrfacher Hinsicht problematisch. Ein Kommentar.

Zwiefelhafte Grundlagen des Zugversuchs (Ausgabe 5/2018)
Der Zugversuch ist nach Angeben seiner Entwickler eine zerstörungsfreie Methode für eingehende Sicherheitskontrollen bei Bäumen.

Der Wissenschaftler und Baumexperte Peter Sterken beurteilt in einem Artikel den Zugversuch kritisch und bezweifelt die wissenschaftlichen Grundlagen mit detaillierten Argumenten. Die deutsche Übersetzng des Artikels ist in WALD und HOLZ 5/18 erschienen. Der Artikel ist hier abrufbar.