Ausgabe 03/2021

Klein aber fein  In der Schweiz sind zahlreiche Kompaktmaschinen verschiedener Hersteller im Einsatz. Die Fahrzeuge sind bodenschonend, wendig und überzeugen in der Regel durch tiefe Service- und Betriebskosten. Diese Argumente haben auch die Forstkorporation Vorderland (AR) überzeugt. Der Forstbetrieb ist Besitzer eines LVS 511 der tschechischen Firma Novotny.

Maschinenkosten für das Jahr 2021 Die allgemeine Jahresteuerung in der Schweiz 2020 war geringer als 2019 und mit insgesamt –0,7% sogar negativ. In der EU war dieser Trend auch spürbar, allerdings blieb die Inflation mit +0,7% positiv und war damit höher als in der
Schweiz. Dieser Effekt wurde wie im Vorjahr durch einen sinkenden Eurokurs kompensiert.

Die Rotband- und die Braunfleckenkrankheit  Die Rotband- und die Braunfleckenkrankheit gehören zu den bedeutendsten Krankheiten an Föhrennadeln. Deren Erreger gelten als besonders gefährliche Schadorganismen und sind in der Schweiz und der EU als geregelte Nicht-Quarantäneorganismen (GNQO) eingestuft. Ihre Bekämpfung ist nach wie vor wichtig.

Ältere Ausgaben

Statistik - Zusammenhänge abschätzen (Ausgabe 9/2020)  Häufig sucht man nach Zusammenhängen zwischen zwei variablen Grössen, zum Beispiel zwischen dem Durchmesser eines Baumes und seiner Höhe. Die Regression zeigt die Art des Zusammenhangs, die Korrelation dessen Grad. Die Seite "Bestimmtheitsmass und Residuen" finden Sie hier.

 

CODIT (Ausgabe 3/2020) Der amerikanische Wissenschaftler Alex Shigo formulierte Ende der 1970er-Jahre das Akronym CODIT: compartmentalization of decay in trees (Abschottung von Fäule in Bäumen). Er vermittelte damit erstmals einem breiten Publikum den Mechanismus der Wundabschottung von Bäumen und entwickelte neue Baumpflegeverfahren. Jahre später änderten die beiden Hamburger Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Walter Liese und Prof. Dr. Dirk Dujesiefken das Akronym, indem sie das D in CODIT anstatt mit «decay» mit «damage» bezeichneten. Die Umbenennung von CODIT und deren Begründung ist jedoch in mehrfacher Hinsicht problematisch. Ein Kommentar.

Zwiefelhafte Grundlagen des Zugversuchs (Ausgabe 5/2018)
Der Zugversuch ist nach Angeben seiner Entwickler eine zerstörungsfreie Methode für eingehende Sicherheitskontrollen bei Bäumen.

Der Wissenschaftler und Baumexperte Peter Sterken beurteilt in einem Artikel den Zugversuch kritisch und bezweifelt die wissenschaftlichen Grundlagen mit detaillierten Argumenten. Die deutsche Übersetzng des Artikels ist in WALD und HOLZ 5/18 erschienen. Der Artikel ist hier abrufbar.