Ausgabe 7/2020

Mit dem Harvester gegen Borkenkäfer  Wohin mit dem Käferholz, wenn der Holzmarkt gesättigt ist? Entrindende Harvesterköpfe bieten Waldbesitzern eine Alternative. Sie machen die Holzernte unabhängig von der Holzabfuhr. Das Berner Forstunternehmen Woodex bietet diesen Service an.

«Gute Forstunternehmer wird es immer brauchen»  Pius Wiss war von 2000 bis 2016 Präsident des Verbandes der Schweizer Forstunternehmer. Er leitet in Dietwil (AG) ein Forstunternehmen, das auf die Holzernte im fahrbaren Gelände spezialisiert ist. Und was in vielen Unternehmen nicht gelingt, scheint hier zu klappen: Ein Sohn ist gewillt, den Betrieb weiterzuführen.

Das vierte Schweizerische Landesforstinventar  Im Juni haben die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) die Ergebnisse des vierten Schweizerischen Landesforstinventars (LFI4) vorgestellt. Demnach werden der Forstschutz und die Walderschliessung in den kommenden Jahren die Forstwirtschaft beanspruchen.

 

CODIT (Ausgabe 3/2020) Der amerikanische Wissenschaftler Alex Shigo formulierte Ende der 1970er-Jahre das Akronym CODIT: compartmentalization of decay in trees (Abschottung von Fäule in Bäumen). Er vermittelte damit erstmals einem breiten Publikum den Mechanismus der Wundabschottung von Bäumen und entwickelte neue Baumpflegeverfahren. Jahre später änderten die beiden Hamburger Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Walter Liese und Prof. Dr. Dirk Dujesiefken das Akronym, indem sie das D in CODIT anstatt mit «decay» mit «damage» bezeichneten. Die Umbenennung von CODIT und deren Begründung ist jedoch in mehrfacher Hinsicht problematisch. Ein Kommentar.