Ausgabe 11/2020

Pflanzenkohle  In einer hochmodernen Pyrolyseanlage in Maienfeld produziert die INEGA AG aus Restholz der Forstwirtschaft hochwertige Pflanzenkohle. Es ist die erste Anlage in der Schweiz, die auch Aktivkohle aus Biomasse herstellen kann.

Wolfegger Forsttage  Am 18. und 19. September veranstaltete der Forstmaschinenhändler Waldburg Forst Wolfegg (WFW) die Wolfegger Forsttage. Dabei stellte WFW zwei Weltpremieren vor und präsentierte weitere Neuheiten.

Kammerung - eine neue Methode der Jungwaldpflege  Mit der Kammerung wurde
eine neue Jungwaldpflegemethode ins Lehrmittel sowie in die Checkkarte für die Forstwartausbildung aufgenommen, die schwerpunktmässig in flächigen Jungwäldern der hochmontanen Stufe zur Anwendung kommt und 2019 von der Fachstelle für Gebirgswaldpflege publiziert wurde. Im Folgenden werden die Erfahrungen aus zwei Eingriffen in Tujetsch (GR) und Pfäfers (SG) vorgestellt.

Ein Arbeitstier fürs Gebirge Die Firma FORETMAT aus Novalaise bei Chambéry hat mit dem FSK 4625 kürzlich den ersten eigenen Skidder ausgeliefert. In der Maschine stecken sowohl modernste Technik als auch langjährige Erfahrung im Bau und in der Wartung von Forstspezialschleppern.

 

 

Ältere Ausgaben

Statistik - Zusammenhänge abschätzen (Ausgabe 9/2020)  Häufig sucht man nach Zusammenhängen zwischen zwei variablen Grössen, zum Beispiel zwischen dem Durchmesser eines Baumes und seiner Höhe. Die Regression zeigt die Art des Zusammenhangs, die Korrelation dessen Grad. Die Seite "Bestimmtheitsmass und Residuen" finden Sie hier.

 

CODIT (Ausgabe 3/2020) Der amerikanische Wissenschaftler Alex Shigo formulierte Ende der 1970er-Jahre das Akronym CODIT: compartmentalization of decay in trees (Abschottung von Fäule in Bäumen). Er vermittelte damit erstmals einem breiten Publikum den Mechanismus der Wundabschottung von Bäumen und entwickelte neue Baumpflegeverfahren. Jahre später änderten die beiden Hamburger Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Walter Liese und Prof. Dr. Dirk Dujesiefken das Akronym, indem sie das D in CODIT anstatt mit «decay» mit «damage» bezeichneten. Die Umbenennung von CODIT und deren Begründung ist jedoch in mehrfacher Hinsicht problematisch. Ein Kommentar.

Zwiefelhafte Grundlagen des Zugversuchs (Ausgabe 5/2018)
Der Zugversuch ist nach Angeben seiner Entwickler eine zerstörungsfreie Methode für eingehende Sicherheitskontrollen bei Bäumen.

Der Wissenschaftler und Baumexperte Peter Sterken beurteilt in einem Artikel den Zugversuch kritisch und bezweifelt die wissenschaftlichen Grundlagen mit detaillierten Argumenten. Die deutsche Übersetzng des Artikels ist in WALD und HOLZ 5/18 erschienen. Der Artikel ist hier abrufbar.