Home WissenSchweizer WaldFAQWem gehört der Schweizer Wald?

Wem gehört der Schweizer Wald?

Fast ein Drittel (31.2%) der Schweizer Waldfläche befindet sich im Besitz von rund 245’000 Privatpersonen. Dazu kommen gegen 5000 öffentliche Waldeigentümer wie Burgergemeinden und Kooperationen (40.4 %) sowie Einwohnergemeinden, Kantone oder der Bund (28.4 %) Die drei letztgenannten verfügen über Steuerhoheit, können also allfällige Verluste in der Waldbewirtschaftung über Steuereinnahmen ausgleichen.
 

Das Verhältnis zwischen Privat- und öffentlichem Wald unterscheidet sich zwischen den Kantonen stark. In Bergkantonen wie dem Wallis, Graubünden, Obwalden, oder Uri sind ca. 90% der Wälder im Besitz der öffentlichen Hand. Hingegen sind Luzern oder Appenzell Ausserhoden typische Privatwaldkantone mit rund ¾ der Waldfläche im Privatbesitz. Charakteristisch für den Schweizer Privatwald sind die sehr kleinen Parzellen von durchschnittlich nur 1.5 ha. Dies stellt für die Waldbewirtschaftung eine grosse Herausforderung dar. Die durchschnittliche Waldparzelle im öffentlichen Wald ist mit 267 ha zwar grösser als im Privatwald, im europäischen Vergleich aber immer noch klein.
 

WaldSchweiz setzt sich für die Interessen der privaten und öffentlichen Waldeigentümer und Waldeigentümerinnen ein. Wir helfen mit Rahmenbedingungen zu erhalten und zu verbessern, die es den Forstbetrieben erlauben, den Wald ökonomisch, gesellschaftlich und ökologisch nachhaltig zu bewirtschaften. So bleibt der Wald jederzeit stabil und gesund und kann die vielfältigen Ansprüche der Gesellschaft erfüllen.